Ablauf einer Psychotherapie

Wesentlich für den Erfolg der gemeinsamen Arbeit in der Psychotherapie ist unabhängig von der Fachrichtung/Methode eine gute Beziehung zwischen KlientIn und TherapeutIn, die Vertrauen und offenen Austausch ermöglicht. Metastudien weisen daraufhin, dass weit über 50 Prozent diese Beziehungsgestaltung Anteil an der Wirkung von Psychotherapie hat.

Wichtig ist also, dass Sie sich gut aufgehoben und verstanden fühlen. Im Rahmen eines Erstgesprächs klären wir gemeinsam Ihre Anliegen und Ziele, ob und wie wir gemeinsam arbeiten könnten, sowie die Rahmenbedingungen. Wenn Sie sich zur Therapie entschlossen haben besprechen wir,  wie die Behandlungsschritte aussehen und  vereinbaren für Sie passende Termine.

Kognitive Verhaltenstherapie

Was ist kognitive Verhaltenstherapie?

Die Kognitive Verhaltenstherapie geht davon aus, dass psychische Probleme von selbstschädigenden Denk- und Verhaltensweisen hervorgerufen werden, die sich durch Erlebnisse entwickelten und danach „eingeübt“ wurden.

Wie funktioniert die kognitive Verhaltenstherapie?

Einstellungen und Verhaltensmuster sind durch bestimmte Erfahrungen in der Vergangenheit entstanden. In der Therapie geht es jedoch um die Veränderungen in der Gegenwart, darum bezieht sie sich auf konkrete Probleme. Diejenigen Denk- und Verhaltensweisen, die mit dem Problem in Zusammenhang stehen, werden überprüft und verändert. Unangemessene Bewertungen und Gedanken, die zu Ärger, Angst oder Depression führen, werden herausgearbeitet und durch realistischere ersetzt. Es kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, wie z.B. das Hinterfragen von Katastrophenphantasien, das Bewusstmachen von irrealen Überzeugungen, das Einüben von Bewältigungsstrategien, Imaginationsübungen, Entspannungsverfahren, Rollenspiele uvm.